Philosophen im alten Griechenland hielten das Gehen unerlässlich für das Denken. Deshalb dachte und unterrichtete Aristoteles in der Wandelhalle, dem „Peripatos“, im Gehen.

Eine Zusammenstellung von Zitaten und Informationen zur Verbindung von Gehen, Denken und Kreativität

"Gehen ist des Menschen beste Medizin."
K800_Hippokrates
Hippokrates v. Kos
Arzt (460 - 370 v. Chr.)

Max-Planck-Gesellschaft:
Ein Spaziergang fürs Gehirn

Wer regelmäßig an der frischen Luft ist, tut nicht nur seinem Wohlbefinden, sondern auch seinem Gehirn etwas Gutes. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.
"Das Leben besteht in Bewegung."
Aristoteles
Universalgelehrter (384 - 322 v. Chr.)

Studie: Gehen verändert das Sehen, das Denken und das Lernen

Wenn ein Mensch herumläuft, verarbeitet er visuelle Eindrücke anders als in Ruhe und das beeinflusst das Lernen: Doch nur selten werden wissenschaftliche Experimente zur Wahrnehmung in Bewegung durchgeführt.
"Wer sich bewegt, lernt leichter."
Konfuzius und gehen
Konfuzius
Chinesischer Philosoph (551 - 479 v. Chr.)

Wirtschaftswoche:
Bewegung und Hirnleistung „Gehen hilft uns geistig auf die Sprünge“

Der Hirnforscher Gerd Kempermann erklärt, warum wir alle mehr Bewegung brauchen: Denn Gedächtnis- und Lernleistungen, Aufmerksamkeit und auch Kreativität profitieren von körperlicher Aktivität und Waldspaziergänge inspirieren zu neuen Ideen.
"In dem Moment, in dem sich meine Beine bewegen, beginnen meine Gedanken zu fließen."
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Henry David Thoreau
Schriftsteller (1817 - 1862)

ETH Zürich:
Denken wir im Gehen besser?

Die Soziologin Stephanie Kernich, der Philosoph Sebastian Weiner und die Sportphysiologin Christina Spengler geben eindeutige Antworten.
"Ich kann nur beim Gehen nachdenken. Bleibe ich stehen, tun dies auch meine Gedanken“
Konfuzius und gehen
Jean-Jacques Rousseau
Philosoph (1712 - 1778)

Hamburger Abendblatt:
Gehen Sie sich klug!

Hirnforscher finden immer mehr Belege für die uralte These, dass Laufen das Denken fördert. Die Lösung liegt im Hippocampus: Diese Gehirnregion funktioniert in einem Takt, der sich durch den Schritt der Beine stimulieren lässt.
"Was ich nicht erlernt habe, das habe ich erwandert."
Johann Wolfgang von Goethe
Dichter (1749 - 1832)

Deutschlandfunkkultur:
Ich gehe, also denk‘ ich? Der Mensch als Spaziergänger

Geht also Denken überhaupt nur im Gehen? Wie verändert sich unser Denken, wenn das Gehen nur noch von Schrittzählern bestimmt wird? Und ist ein Ende des Denkens in Sicht, wenn wir irgendwann gar nicht mehr zu Fuß gehen?
Ver­las­se die Straße, nimm die Pfa­de.
Kapitolinischer_Pythagoras
Pythagoras
Philosoph & Mathematiker (570 - 510 v. Chr)

Tagesspiegel:
Im Gehen denken – Bewegung fördert den Geist

Ob beim Telefonieren oder Philosophieren: Bewegung unterstützt das Gehirn bei seiner anspruchsvollen Arbeit.
"Wenn du es eilig hast, gehe langsam. Wenn du es noch eiliger hast, mach einen Umweg."
(Japanische Weisheit)

SWR:
Vom Gehen und Denken - Der Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar

Spazierengehen wird immer beliebter, gerade in Zeiten der Pandemie. Gehen ist gesund - und kreativ. Gedanken und Ideen stellen sich unvermutet ein, und manches Problem löst sich während des Gehens. Audiobeitrag im SWR.
"So wenig als möglich sitzen; keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung, in dem nicht auch die Muskeln ein Fest feiern!"
Friedrich Nietzsche
Philosoph (1844 - 1900)

Spiegel Buchtipps:
Wie Gehen und Denken zusammengeht

Zu Fuß unterwegs zu sein, ist mehr als reine Bewegung. Fünf Bücher stellen vor, wie sich unser Blick verändert, wenn wir einfach mal loslaufen. 6 Büchertipps im Spiegel.

Der erste Schritt ist ganz leicht

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Peter Godulla Wandercoach